pillenknick

dogmatisch und …

das warum-weil-konsortium 3. Aug 2008

Gespeichert unter: [ˈpʀozaː], [ˌfilozoˈfiː] — pillenknick @ 12:56
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für jan – ich musste bei dich denken, als ich den protagonisten vor mir sah.

es gibt nicht mehr vieles, das deine aufmerksamkeit für eine zeitspanne von mehr als fünf minuten fesseln kann. zwar existieren noch fragen und aufgabenstellungen, die dich  aus schulischem und somit vermeintlich edukativen motiven zu interessieren haben, die aber nicht mehr als dein pflichtbewusstsein zu wecken vermögen, wobei diese pflicht nur ein nett ausgedrückter blumig-ausführlich begründeter zwang ist. wüsstest du nicht, dass du für die erfüllung deines berufswunsches ein studium brauchst, beendetest du die schule lieber heute als morgen.

du willst alles ganz genau wissen, seit du sprechen kannst, hakst du immer nach, gehst allen fragen, antworten und aussagen auf den grund. in frühen jahren, als deine eltern noch stolz auf dich waren, als du noch klein warst und putzig, wie sie sagten, nannten sie dich bei freunden und verwandt stolz  wissbegierig und ein aufgewecktes kerlchen, doch die letzten worte, die sie über dich verloren, waren andere: undankbar seiest du, nicht zufrieden zu stellen und schwul und nicht mehr ihr sohn. (mehr…)

 

gruppenbild mit schleifmaschine 28. Jul 2008

die luft riecht nach staub. die luft riecht nach staub, nach von schleifmaschinen und fräsen gefressenen estrichböden, nach kleinstpartikeln, feinstaub, die nicht unmittelbar bei der entstehung aufgesogen werden. der allgegenwärtige unsichtbare estrichnebel – du kannst ihn sehen, wenn du nur lange genug die brille auf deiner nase trägst – kriecht hinter ihren flügeln entlang, belegt flimmerhärchen und schleimhaut, trocknet alles aus, bis selbst das naserümpfen schmerzen bereitet, verbindet sich mit deinem haupthaar zum einzig wahren 3-wetter-taft, haare, aktivkohle, ffffffffffffffffff, einen besseren filter gibt es nicht. (mehr…)

 

ich singe … 26. Jul 2008

… mich in den schlaf, wie ich heute erfahren habe.

wie das gehen soll und mit welchen lieder, das weiß ich jedoch nicht.

wollt ich nur mal gesagt haben.

dogMA

btw: die letzte woche war produktiv, gleichwohl ich so offline war ich ich es in der nächsten sein werde. nur soviel vorab: omma schwerdtfegers letzter flug – eine krimikomödie aus dem herzen des ruhrgebiets. und: ein kamel im einkaufswagen.

 

wen kann man jetzt noch wählen? 20. Jul 2008

Gespeichert unter: [gəˈlaːbɐ], [poli'tɪk], [ˈpʀozaː] — pillenknick @ 10:20
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eine kleine übernahme in großer freude am Bas|se|na Blog: dass es sich bei diesem beispiel um österreich handelt, tut nichts zur sache. das is einfach zu geil und hat seine verbreitung nördlich der alpen verdient!

  • Die Roten fallen schneller um als das Auge sehen kann.
  • Die Schwarzen bewegen sich langsamer als man sehen kann.
  • Die Grünen warten noch locker 100 Jahre auf ihren Traumprinzen.
  • Die Blauen kümmern sich nur um Ausländer und Kriminelle.
  • Und die Orangen gibt’s nach der Wahl vielleicht nur mehr im Supermarkt.
  • Es ist wirklich nicht leicht.

ein herzliches dankeschön an hans kirchmeyr und sein blog – und dafür, dass es unter einer creative commons by-nc-lizenz steht.

 

blogparade: 10 beliebteste blogs. 19. Jul 2008

es ist mal wieder so weit, es gibt eine neue blogparade, wieder habe ich sie beim guten anhalter entdeckt. sie stammt von 9mal6 und befasst sich, wie der titel schon sagt, mit der frage nach meinen maximal zehn blogs, die ich am liebsten lese und warum dies so ist.

tcha … als könnte ich mich entscheiden … ich kann mich doch eh nie entscheiden … was meint ihr, wie lange ich jetzt schon vor dieser frage sitze? … ziemlich lange, aba nu.

ohne eine gesonderte rangfolge aufstellen zu wollen, hier sindse:

zeitrafferin

sieht man mal davon ab, dass es noch den offiziellen blog der grünen jugend gibt, dann ist julia seeligers blog die erste anlaufstelle für grünes gesocks ^^ … von ihr kommt man überall hin in der grünen welt und auch aus ihr wieder heraus. und abgesehen davon gibt es viele interessante beiträge, die die ganze spanne von sommergerichten bis hin zur hanfparade abdecken. was will man mehr?

veljans

beinahe hätte ich auch jans design gewählt – jaja, wordpress verbindet :D – aber dann entdeckte ich mein design und kann mich nicht entscheiden, ob ich mein blog nich selbst hosten soll, aba nu. was soll ich groß sagen? er is mir sympathisch, er schreibt kluge texte und ist – für einen kerl :-P – sehr empfindsam, kein grobklotz. und dass er sich dann noch mit politik und philosophischen fragen und dem schreiben befasst, ist fast zu schön um wahr zu sein.

halbbluthobbit

fast schon unpolitisch, wenn nicht alles politisch wäre. und dazu noch eine meiner besten freundinnen, immer so aufgewühlt … es ist nicht immer schönes schön zu lesen, was da steht und es zerreißt einen manchmal auch, aber was wäre ich für eine freundin, läse und kommentierte ich nicht? ich hab sie einfach gern, is ja kein doofes kind :-P

aloavera

noch so eine der besten freundinnen – und vollkommen anders. anders aufgewühlt, anders schön zu lesen … und so … literarisch, sie schreibt und schreibt … nicht umsonst ist sie eine meiner lieblingsautorinnen, dabei hat sie nicht ein buch veröffentlicht (die geschenkeditionen zählen ja nicht -.-). dazu kommt dann noch ein guter musikgeschmack und immer wieder gute denkanstöße. … eine für mich wunderbar konstruktive seite.

anhaltspunkt

wie sonst hätte ich zu dieser blogparade kommen können?okay, so viel, wie ich mich von blogroll zu blogroll wühle, um was wirklich spannendes zu finden, wäre es auch anders möglich gewesen, aber so gehört er zu meinem morningcoffee einfach dazu. maximilian bietet einfach gut geschriebene artikel, abwechslungsreiche inhalte – und er stößt mich immer wieder auf neue blogparaden. obendrein bietet er ein herrlich unspektakuläres design.

pottblog

noch so ein fall für meinen morningcoffee. aber als waschechter ruhri – HA, es gibt keine gegenderte form!, es sei denn, man nähme ruhrin *würg* – ist der pottblog einfach ein muss. medienkritik, unterhaltsames aus dem alltag und politische betrachtungen von der „konkurrenz“ bereichern meinen ersten weg ins netz am tag doch sehr. dank jens gibt es nun heimat, egal wo ich bin.

designtagebuch

mal was komplett anderes. schon das layout ist ein kontrast zum rest – und die thematik auch. alles rund um design, das internet und typographie. es ist doch immer wieder spannend, wie sich markenauftritte wandeln, warum und wie gut das jetzt war. insofern ist achims seite ein kleiner leuchtturm im weiten, weiten web.

das waren jetzt – wie beim anhalter – nur sieben blogs … aber ich sach ma „qualität statt quantität“, wa?

frohes schaffen,

dogMa